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Google-Bewertungen kaufenWas passiert, wenn ich Google-Bewertungen kaufe?

Timm Engel Stand 7 Minuten

Alle Fragen im Ratgeber

Was Google zu gekauften Bewertungen sagt

Wer Google-Bewertungen kaufen will, findet im Netz Pakete mit Stückpreisen, von einer Bewertung bis zu Hunderten. Die Regel von Google dazu ist kurz: Jede Bewertung muss auf einer echten Erfahrung mit Ihrem Betrieb beruhen.

In seiner Richtlinie für Beiträge auf Google Maps (öffnet in neuem Tab) verbietet Google ausdrücklich Rezensionen, „für die direkt oder in Form von Sachleistungen bezahlt wurde“. Gefälschte Beiträge werden laut Google entfernt.

Damit ist auch das Angebot „echte Bewertungen von echten Menschen“ beantwortet. Ein echter Mensch, der Geld bekommt und Ihren Betrieb nie erlebt hat, schreibt trotzdem eine gefälschte Bewertung.

So oft wird das bei Google gesucht, jeden Monat

Nach dem Kauf wird viel öfter gefragt als nach dem Weg zu mehr echten Bewertungen. Dieser Artikel beantwortet beides.

So oft wird das bei Google gesucht, jeden Monat
Suchepro Monat
google bewertungen kaufen
2.900
bewertungen kaufen
590
google rezensionen kaufen
480
google bewertungen kaufen legal
140
google bewertungen bekommen
30
mehr google bewertungen bekommen
20

Suchen pro Monat bei Google in Deutschland, Mittel der letzten 12 Monate. Google-Ads-Daten über DataForSEO, abgefragt am 21.10.2026. Kleine Werte rundet Google Ads.

Was Google bei einem Verstoß tun kann

Was bei einem Verstoß passieren kann, beschreibt Google in seiner Hilfe zu Einschränkungen von Unternehmensprofilen (öffnet in neuem Tab). Bevor etwas passiert, bekommen Sie als Inhaber eine E-Mail.

  • Die betroffenen Bewertungen werden gelöscht.
  • Eine Zeit lang erscheinen keine neuen Bewertungen in Ihrem Profil.
  • Ihre bisherigen Bewertungen können eine Zeit lang ausgeblendet werden.
  • In Ihrem Profil steht eine Warnung, dass gefälschte Rezensionen entfernt wurden.

Wie lange das dauert, nennt Google nicht. Gegen die Entscheidung können Sie Einspruch einlegen.

Wie viel Google aussortiert, zeigt eine Zahl aus dem Google-Blog vom April 2026 (öffnet in neuem Tab): Im Jahr 2025 hat Google nach eigenen Angaben über 292 Millionen Rezensionen blockiert oder entfernt, die gegen die Richtlinien verstießen.

Was das Gesetz sagt

Seit dem 28. Mai 2022 steht es ausdrücklich im Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb, kurz UWG. Der Anhang des UWG (öffnet in neuem Tab) nennt in Nummer 23c „die Übermittlung oder Beauftragung gefälschter Bewertungen oder Empfehlungen von Verbrauchern“, wenn sie dem Verkauf dienen.

Alles, was in diesem Anhang steht, ist gegenüber Verbrauchern „stets unzulässig“, so § 3 Abs. 3 UWG (öffnet in neuem Tab). Es kommt also nicht darauf an, ob die gekaufte Bewertung im Einzelfall jemanden getäuscht hat.

Zeigen Sie Bewertungen auf Ihrer eigenen Website, gilt noch Nummer 23b. Wer dort behauptet, die Bewertungen stammten von echten Kunden, muss das mit angemessenen Maßnahmen geprüft haben.

Das ist keine Rechtsberatung. Bei einer konkreten Frage zu Ihrem Betrieb hilft ein Anwalt für Wettbewerbsrecht.

Auch verboten: Rabatt, Familie, nur die Zufriedenen

Gekauft wird auch ohne Geld. Drei Wege wirken harmlos, und doch verbietet sie Google in derselben Richtlinie (öffnet in neuem Tab) im Abschnitt „Manipulation von Bewertungen“.

Ein Rabatt für die Bewertung

Zehn Prozent beim nächsten Besuch oder ein Kaffee aufs Haus: Google verbietet, „Anreize zu bieten, etwa Zahlungen, Rabatte, kostenlose Produkte und/oder Dienstleistungen“. Das gilt auch, wenn Sie damit einen Kunden bitten, eine schlechte Bewertung zu ändern.

Bewertungen von Familie und Mitarbeitern

Wer bei Ihnen arbeitet oder gearbeitet hat, steht in einem Interessenkonflikt. Google nennt dafür „eine aktuelle oder frühere Beschäftigung“ und ausdrücklich auch „familiäre Beziehungen“.

Nur die Zufriedenen fragen

Naheliegend ist, nur die Kunden zu fragen, bei denen alles glattlief. Auch das steht in der Richtlinie: Verboten ist, „Kundinnen und Kunden gezielt um positive Rezensionen zu bitten“.

So kommen echte Bewertungen dazu

Fragen ist erlaubt. Google erlaubt ausdrücklich, um Beiträge zu bitten, „die einer tatsächlichen Erfahrung entsprechen“, solange Sie nichts dafür geben und keinen Einfluss auf Sterne oder Text nehmen.

Wie das geht, beschreibt Google in seinen Tipps für mehr Rezensionen (öffnet in neuem Tab). Ihre Kunden klicken auf einen Link oder scannen einen QR-Code und landen direkt beim Bewertungsfeld. Zum Schreiben brauchen sie ein Google-Konto, das geht auch mit einer E-Mail-Adresse, die nicht von Gmail ist.

Beantworten Sie jede Bewertung kurz und freundlich, mit Ihrem Namen darunter. Bei Kritik nennen Sie nichts Privates und bieten das Gespräch auf einem anderen Weg an.

Wenn Sie das Fragen nicht selbst einrichten möchten: So bekommen Sie mehr echte Google-Bewertungen mit Bewertungsmanagement.

Wie viele Bewertungen Ihnen fehlen

Bewertungen zählen auch für Ihren Platz in Google Maps. Laut Google (öffnet in neuem Tab) gehört ihre Anzahl zur Bekanntheit eines Betriebs, neben der Frage, wie gut der Eintrag zur Suche passt und wie nah Sie sind.

Den Abstand können Sie selbst ermitteln. Suchen Sie in Google Maps nach Ihrer Leistung und Ihrem Ort, so wie Ihre Kunden es tun, und notieren Sie die Bewertungen der ersten drei Einträge.

Ein Rechenbeispiel mit erfundenen Zahlen: Die ersten drei haben im Schnitt 60 Bewertungen, Sie haben 20. Es fehlen also 40, und bei vier neuen im Monat dauert es zehn Monate, bis Sie gleichauf sind.

Für Ihre Branche und Ihren Ort mache ich diesen Vergleich im kostenlosen Sichtbarkeits-Check, zusammen mit fünf weiteren Bereichen von Ihrem Google-Profil bis zur Website.

Fragen zu gekauften Bewertungen

Ihre Frage fehlt? Rufen Sie an: 0171 644 22 66

Ist es strafbar, Google-Bewertungen zu kaufen?

Verboten ist es: Das Beauftragen gefälschter Bewertungen ist gegenüber Verbrauchern stets unzulässig (§ 3 Abs. 3 UWG mit Anhang Nr. 23c (öffnet in neuem Tab)). Mitbewerber, bestimmte Verbände und Kammern können dann Beseitigung und Unterlassung verlangen (§ 8 UWG (öffnet in neuem Tab)) und sollen vor einem Gerichtsverfahren abmahnen (§ 13 UWG (öffnet in neuem Tab)). Ob etwas zusätzlich strafbar ist, ist eine andere Frage, die nur ein Anwalt im Einzelfall beantworten kann. Das ist keine Rechtsberatung.

Merkt Google gekaufte Bewertungen wirklich?

Ob eine einzelne Bewertung auffällt, kann niemand vorhersagen. Google hat 2025 nach eigenen Angaben (öffnet in neuem Tab) über 292 Millionen Rezensionen blockiert oder entfernt und nennt dafür KI-Modelle und eigene Fachleute. Fällt ein Kauf auf, greifen die Einschränkungen aus Kapitel 2.

Darf ich Freunde oder Mitarbeiter um eine Bewertung bitten?

Mitarbeiter und Familie nicht, das ist laut Google (öffnet in neuem Tab) ein Interessenkonflikt. Google zählt dazu auch persönliche Verbindungen. Fragen Sie Ihre Kunden, die haben Ihre Arbeit erlebt.

Darf ich einen Rabatt für eine Bewertung geben?

Nein. Google verbietet Zahlungen, Rabatte und kostenlose Leistungen für Bewertungen, auch als Dank hinterher. Erlaubt ist die Bitte ohne Gegenleistung.

Ein Anbieter verspricht „echte Bewertungen von echten Menschen“. Ist das erlaubt?

Nein, wenn diese Menschen bezahlt werden und Ihren Betrieb nie erlebt haben. Google verbietet bezahlte Rezensionen, und das UWG verbietet gefälschte. Eine Bewertung ist erst echt, wenn die Erfahrung echt ist.

Ein Mitbewerber hat auffällig viele Bewertungen. Was kann ich tun?

Einzelne Bewertungen, die gegen die Richtlinien verstoßen, können Sie in Google Maps über das Dreipunkt-Menü „Als unangemessen melden“ (Google Maps-Hilfe (öffnet in neuem Tab)). Google entfernt nur, was gegen die Richtlinien verstößt. Viele Bewertungen allein sind kein Beweis für einen Kauf.

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