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Google for JobsWie kommt meine Stelle in die Jobsuche von Google?

Timm Engel Stand 7 Minuten

Alle Fragen im Ratgeber

Was Google for Jobs ist

Sucht jemand „Elektroniker Jobs Bielefeld“ oder „MFA Stelle Gütersloh“, zeigt Google oft einen Kasten mit Stellenangeboten zwischen den normalen Treffern. Google nennt das selbst die Jobsuche (öffnet in neuem Tab), bekannt ist sie als Google for Jobs.

Der Kasten sammelt Stellen aus vielen Quellen: von Jobbörsen, aus Bewerbermanagement-Programmen und direkt von den Websites der Arbeitgeber. Ein Klick führt den Bewerber zur Anzeige.

Für einen Betrieb vor Ort ist das eine Chance. Ihre Stelle steht neben denen großer Firmen, ohne dass Sie für die Anzeige zahlen.

Zwei Wege in die Jobsuche

Über die eigene Website. Jede Stelle steht auf einer eigenen Seite Ihrer Karriereseite, und im Code der Seite stehen die Angaben nach den Vorgaben von Google, die strukturierten Daten für Stellenausschreibungen. Google liest sie und nimmt die Stelle auf.

Über eine Jobbörse oder ein Bewerbermanagement-Programm. Laut Google (öffnet in neuem Tab) können Stellenbörsen und Anbieter solcher Programme die Daten für Sie liefern. Fragen Sie Ihren Anbieter, ob er die Jobsuche bei Google schon bedient.

Der erste Weg hat einen Vorteil: Der Bewerber landet auf Ihrer Seite, mit Ihren Fotos und Ihrer Telefonnummer. Was auf diese Seite gehört, steht im Ratgeber Karriereseite.

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Fünf Angaben verlangt Google für jede Stelle: Titel, Beschreibung, Arbeitgeber, Arbeitsort und das Datum der Veröffentlichung.Google Search Central, strukturierte Daten für Stellenausschreibungen (JobPosting), Stand 12.09.2026, abgerufen am 27.10.2026.

Was Google für jede Stelle verlangt

Laut Google Search Central (öffnet in neuem Tab) braucht jede Stelle diese Angaben im Code:

  • Titel: nur der Beruf, ohne Zusätze wie „Top-Gehalt“ (title)
  • Beschreibung: die ganze Anzeige, mit Aufgaben und Anforderungen (description)
  • Arbeitgeber: Name Ihres Betriebs (hiringOrganization)
  • Arbeitsort: Adresse mit Land (jobLocation)
  • Datum der Veröffentlichung (datePosted)

Dazu kommen zwei Regeln, die Google ausdrücklich nennt. Auf der Seite muss eine Bewerbung möglich sein, und jede Seite zeigt genau eine Stelle. Eine Liste mit allen offenen Stellen darf es geben, nur bekommt sie selbst keine Angaben für die Jobsuche.

Angaben, die Ihre Stelle besser machen

Google empfiehlt weitere Angaben. Sie sind keine Pflicht, helfen aber Bewerbern beim Filtern und Vergleichen.

Das Gehalt (baseSalary): Google verlangt hier das tatsächliche Gehalt, „wie vom Arbeitgeber angegeben (keine Schätzung)“. Eine Spanne ist möglich.

Die Art der Stelle (employmentType), etwa Vollzeit, Teilzeit oder Ausbildung.

Das Ablaufdatum (validThrough), wenn die Stelle nur bis zu einem Tag ausgeschrieben ist.

Die direkte Bewerbung (directApply) zeigt Google, dass man sich auf Ihrer Seite ohne Umweg bewerben kann.

Fehler, die Google aussortiert

Google schreibt in seinen Richtlinien genau, was nicht in die Jobsuche darf. Die häufigsten Fehler bei Betrieben:

  • Die Stelle ist längst besetzt, die Seite steht noch online
  • Mehrere Stellen auf einer Seite, mit Angaben für alle
  • Eine Beschreibung mit zwei Sätzen statt der ganzen Anzeige
  • Keine Möglichkeit, sich auf der Seite zu bewerben
  • Werbung für den Betrieb, getarnt als Stelle

„Abgelaufene Stellenausschreibungen sind nicht zulässig“, schreibt Google (öffnet in neuem Tab). Nehmen Sie eine besetzte Stelle deshalb am selben Tag heraus, an dem Sie zusagen.

Prüfen und aktuell halten

Ob Google Ihre Angaben lesen kann, zeigt der Test für Rich-Suchergebnisse (öffnet in neuem Tab): Adresse der Stellenseite eingeben, Google zeigt Fehler und Warnungen. Später sehen Sie in der Google Search Console einen eigenen Bericht für Ihre Stellen.

Ist eine Stelle besetzt, gibt es laut Google drei Wege: das Ablaufdatum in die Vergangenheit setzen, die Angaben aus dem Code nehmen oder die Seite ganz löschen. Für Stellen empfiehlt Google außerdem eine eigene Schnittstelle, die Indexing API, damit neue und gelöschte Stellen schnell ankommen.

Dass Ihre Stelle im Kasten erscheint, sagt Google nicht zu. Die Angaben machen es möglich, entscheiden tut Google.

Ich baue Stellenseiten mit diesen Angaben als Teil der Website. Wie das für Ihre Branche aussieht, steht in den Abschnitten „Mitarbeiter finden“ auf den Seiten für Ihre Branche, etwa unter Website für Handwerker. Weitere Wege zu Bewerbern zeigt der Ratgeber Mitarbeiter finden im Handwerk, und wie Ihr Betrieb heute im Netz wirkt, zeigen meine kostenlosen Website-Checks.

Fragen zu Google for Jobs

Ihre Frage fehlt? Rufen Sie an: 0171 644 22 66

Wie funktioniert Google for Jobs?

Google liest Stellenanzeigen von Websites und Jobbörsen, die im Code bestimmte Angaben tragen, und zeigt sie bei Jobsuchen in einem eigenen Kasten. Ein Klick führt zur Anzeige auf Ihrer Seite oder bei der Jobbörse. Welche Stellen dort stehen und in welcher Reihenfolge, entscheidet Google.

Was kostet Google for Jobs?

Eine Buchung oder Gebühr für die Jobsuche beschreibt Google in seinen Unterlagen nicht, die Stellen kommen über die Angaben im Code hinein. Kosten entstehen für die Stellenseite auf Ihrer Website oder für die Jobbörse, über die Sie inserieren. Anzeigen bei Google Ads sind etwas anderes.

Wo finde ich Google Jobs?

In der normalen Google-Suche: Tippen Sie einen Beruf mit „Jobs“ oder „Stelle“ und einen Ort ein, etwa „Elektroniker Jobs Bielefeld“. Der Kasten mit Stellen erscheint dann zwischen den Treffern, wenn Google passende Stellen hat. Eine eigene Website zum Eintragen gibt es nicht.

Reicht eine Stellenanzeige als PDF?

Für die Jobsuche bei Google nicht. Google braucht eine eigene Seite mit der ganzen Beschreibung als Text und den Angaben im Code. Ein PDF zum Herunterladen kann zusätzlich dort liegen.

Muss ich die Stelle löschen, wenn sie besetzt ist?

Ja, oder sie als abgelaufen kennzeichnen. Abgelaufene Stellen erlaubt Google (öffnet in neuem Tab) nicht, Sie setzen das Ablaufdatum in die Vergangenheit, nehmen die Angaben heraus oder löschen die Seite.

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