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KarriereseiteWas muss auf meine Karriereseite, damit sich jemand bewirbt?

Timm Engel Stand 7 Minuten

Alle Fragen im Ratgeber

Warum eine eigene Karriereseite

Eine Karriereseite ist der Teil Ihrer Website, auf dem Sie zeigen, wie es sich bei Ihnen arbeitet, mit Ihren offenen Stellen. Die meisten Betriebe suchen schon so: Laut IAB-Stellenerhebung (öffnet in neuem Tab) haben Betriebe 2025 bei 70 Prozent der Neueinstellungen über die eigene Website gesucht.

Entscheidend war die eigene Website bei jeder fünften Einstellung, fast so oft wie Jobbörsen. Am häufigsten entschieden persönliche Kontakte, und auch wer über einen Bekannten von Ihnen hört, schaut danach auf Ihre Website.

Wie viele Bewerber in Bielefeld überhaupt eine Seite eines Betriebs finden, zeigen die Suchen auf den Seiten Website für Handwerker und Website für Arztpraxen: fast nur Jobbörsen.

Was Bewerber lesen wollen

Ein Elektroniker oder eine Medizinische Fachangestellte vergleicht Stellen wie Sie Angebote: kurz und am Handy. Schreiben Sie, was ein Bewerber zuerst wissen will.

  • Was er bei Ihnen tut, an einem normalen Tag
  • Wo, mit wie vielen Kollegen und mit welchem Werkzeug oder Fahrzeug
  • Arbeitszeit, Bereitschaft, Überstunden und wie sie ausgeglichen werden
  • Lohn oder Gehaltsrahmen
  • Wer die Stelle besetzt, mit Foto und Telefonnummer
  • Wie es nach der Bewerbung weitergeht

Echte Fotos aus Ihrem Betrieb sagen mehr als jeder Satz über „ein tolles Team“. Ein Foto von der Werkstatt, vom Firmenwagen oder vom Frühstück am Freitag zeigt, wie es bei Ihnen ist.

Lohn oder Gehaltsrahmen nennen

Nur 12 Prozent der Stellenanzeigen in Deutschland enthalten eine Angabe zum Gehalt, so eine Auswertung des Indeed Hiring Lab (öffnet in neuem Tab) vom Mai 2026.

12
Nur 12 von 100 Stellenanzeigen in Deutschland nennen das Gehalt. In Großbritannien sind es 56.Indeed Hiring Lab, Auswertung von Stellenanzeigen auf Indeed, veröffentlicht am 14.05.2026.

Wer den Lohn nennt, steht damit vorn in einer kleinen Gruppe. Eine Spanne reicht, etwa ein Stundenlohn von 18 bis 21 Euro (Beispiel), dazu Zuschläge und was es sonst gibt.

Eine EU-Richtlinie sieht das künftig vor. Nach der EU-Richtlinie zur Entgelttransparenz (öffnet in neuem Tab) haben Bewerber ein Recht darauf, das Einstiegsgehalt oder seine Spanne vor dem Vorstellungsgespräch zu erfahren. Deutschland hat sie zum 27. Oktober 2026 noch nicht umgesetzt, die Frist lief laut Richtlinie im Juni 2026 ab (Bundestag, Juli 2026 (öffnet in neuem Tab)).

Ein kurzer Weg zur Bewerbung

Wer am Handy Ihre Stelle liest, hat selten einen Lebenslauf als PDF dabei. Machen Sie es so einfach wie möglich:

  • Eine Telefonnummer, unter der jemand rangeht, mit Uhrzeiten
  • Ein kurzes Formular mit Name, Telefon und Beruf
  • Lebenslauf und Zeugnisse freiwillig, ein Anschreiben gar nicht
  • Eine Antwort innerhalb von zwei Arbeitstagen

Ob Sie ein Anschreiben verlangen, entscheiden Sie selbst, Pflicht ist es nicht. Fragen Sie nur ab, was Sie für das erste Gespräch wirklich brauchen.

Laut Google (öffnet in neuem Tab) müssen sich Bewerber über eine Stellenseite auch tatsächlich bewerben können, sonst erscheint sie nicht in der Jobsuche.

Die Stellenanzeige schreiben

Eine Stelle, eine Seite. So verlangt es Google für die Jobsuche, und so findet der Bewerber genau die Stelle, die er gesucht hat.

Der Titel ist der Beruf, so wie Bewerber ihn eintippen: „Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik“ oder „Medizinische Fachangestellte“, mit dem Ort. Fantasietitel findet niemand.

Der Text spricht alle an. Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz verbietet nach § 11 AGG (öffnet in neuem Tab) Ausschreibungen, die wegen der Gründe aus § 1 AGG (öffnet in neuem Tab) benachteiligen, etwa wegen Geschlecht oder Alter. Deshalb steht hinter dem Beruf meist „(m/w/d)“.

Das Ende sagt, was nach der Bewerbung passiert: wer anruft, wann, und ob es einen Probetag gibt.

Wie die Stelle danach in der Jobsuche von Google erscheint, steht im Ratgeber Google for Jobs.

Das ist keine Rechtsberatung.

Wie Bewerber Ihre Seite finden

Eine Karriereseite, die niemand findet, bringt keine Bewerbung. Verlinken Sie sie von der Startseite und aus dem Menü, und nennen Sie sie im Google-Profil und in jeder Anzeige.

Welche Wege sonst noch Bewerber bringen, von Empfehlungen bis zu Anzeigen in sozialen Netzwerken, steht im Ratgeber Mitarbeiter finden im Handwerk.

Auf Wunsch baue ich Ihre Karriereseite als Teil der Website, mit einer Seite je Stelle nach den Vorgaben von Google, und mache Bewerber mit Kampagnen darauf aufmerksam. Wie das für Ihre Branche aussieht, zeigen die Abschnitte „Mitarbeiter finden“ auf den Seiten für Ihre Branche. Wie Ihr Betrieb heute im Netz wirkt, zeigen meine kostenlosen Website-Checks.

Fragen zur Karriereseite

Ihre Frage fehlt? Rufen Sie an: 0171 644 22 66

Was ist eine Karriereseite?

Eine Karriereseite ist der Bereich Ihrer Website für Bewerber. Dort stehen Ihre offenen Stellen, je eine auf eigener Seite, und was es heißt, bei Ihnen zu arbeiten. Sie kann eine einzelne Seite sein oder ein eigener Bereich mit Unterseiten.

Brauche ich eine Karriereseite, wenn ich bei Jobbörsen inseriere?

Ja, weil Bewerber nach der Anzeige auf Ihre Website schauen. Laut IAB (öffnet in neuem Tab) war die eigene Website 2025 bei jeder fünften Einstellung der entscheidende Weg, Jobbörsen bei 21 Prozent. Beides ergänzt sich.

Muss ich das Gehalt in die Stellenanzeige schreiben?

In Deutschland noch nicht, Stand 27. Oktober 2026. Eine EU-Richtlinie gibt Bewerbern das Recht, das Einstiegsgehalt vor dem Vorstellungsgespräch zu erfahren, die deutsche Umsetzung fehlt noch. Wer es schon heute nennt, gehört laut Indeed zu den 12 Prozent.

Wie viele Stellen kommen auf eine Seite?

Eine. Google zeigt in der Jobsuche nur Seiten mit einer einzelnen Stelle, und Bewerber finden so genau, was sie gesucht haben. Eine Übersicht aller Stellen verlinkt auf die einzelnen Seiten.

Was mache ich, wenn die Stelle besetzt ist?

Nehmen Sie die Seite heraus oder kennzeichnen Sie die Stelle als abgelaufen. Google erlaubt keine abgelaufenen Stellen in der Jobsuche, und Bewerber ärgern sich über eine Absage auf eine Stelle, die längst weg war.

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  • Bewertungen
  • Google Maps
  • Google-Suche
  • KI-Antworten
  • Website

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